Ein besonderer Abschluss – Siegerehrung beim Störtebeker Opti-Cup

Mit dem letzten Regattatag ging der Störtebeker Opti-Cup zu Ende – und damit ein ganz besonderes Erlebnis für alle jungen Seglerinnen und Segler. Bei der Siegerehrung am Musikpavillon direkt an der Promenade wurde noch einmal deutlich, was diesen Wettbewerb so einzigartig macht.

Als Erster gratulierte Bürgermeister Thorsten Pollmann allen Teilnehmenden. Auch Wettfahrtleiter Rolf Kantelhardt sowie die Organisatoren Henning Tebbe und Jan Tellkamp richteten persönliche Worte an die Kinder. Sie alle zollten den jungen Seglerinnen und Seglern großen Respekt – denn Segeln auf der Nordsee ist eine echte Herausforderung. Wind, Wellen und Strömungen verlangen Mut, Können und Durchhaltevermögen.

Und genau deshalb gilt beim Störtebeker Opti-Cup: Hier ist jede und jeder ein Gewinner. Alle Teilnehmenden wurden unter großem Applaus auf die Bühne gerufen und mit einer Medaille ausgezeichnet. Denn allein die Teilnahme und das Segeln in diesem anspruchsvollen Revier sind eine besondere Leistung, auf die alle stolz sein können.

Eine besondere Form der Anerkennung wartete anschließend auf alle Kinder: Jede Seglerin und jeder Segler zog ein Los und erhielt eine Überraschungstüte. Welcher Inhalt darin steckte, entschied allein das Glück – unabhängig von der Platzierung. So wurde auf schöne Weise noch einmal deutlich: Beim Störtebeker Opti-Cup zählt vor allem das Dabeisein.

4. Spieltag der Segelbundesliga auf der Alster

Unser BSC-Segelteam bestehend aus Willy Sörensen am Steuer, Siri Segger als Taktikerin,
Jenne Hecker am Trimm und Tim Cordes auf dem Vorschiff hat sich beim 4. Spieltag der Segelbundesliga auf der Alster einen 8. Platz ersegelt. Die Bedingungen waren wie so häufig auf der Alster anspruchsvoll mit Flaute, Startverschiebungen und stark drehenden Winden.

In der Gesamtwertung bleibt das BSC-Team auf einem guten 6. Tabellenplatz von 18 Teams. Im September und Oktober folgen noch die beiden letzten Spieltage in Berlin, vielleicht geht hier ja noch was nach vorne.

Die Ergebnisse sind unter diesem Link zu finden.

Das Statement unseres Teams:

Respekt vor der schwarzen Flagge

Die Bedingungen waren vergleichbar mit dem Vortag, Wind aus der gleichen Richtung, vielleicht etwas schwächer. Die Strömung hat erst etwas später gewechselt, die damit einhergehenden Herausforderungen sind geblieben. Um nicht zu viele Startversuche zu brauchen, ist der Wettfahrtleiter nach dem ersten Versuch mit Papa ohne Umweg über Uniform auf Black gegangen. Die Segelnden haben mehr Respekt vor Black, sagt der Wettfahrtleiter, obwohl die Konsequenzen eigentlich gleich sind, in beiden Fällen ist man raus, wenn das Rennen nach dem Start durchläuft. Erst bei einem erneuten Gesamtrückruf kommt der Unterschied zum Tragen: Bei Uniform darf man wieder mitmachen, bei Black nicht. In beiden Gruppen konnten drei Rennen gesegelt werden, so dass die Gesamtzahl auf sieben kommt: Ein sauberes Ergebnis, berücksichtig man, dass am Ersten Tag nicht gesegelt werden konnte. /JK

Startübungen auf der Nordsee

Der Wetterbricht für den zweiten Segeltag beim Störtebeker Opti-Cup vor Helgoland versprach 13 kn aus Süd, später abnehmend, Wellenhöhe 0,7 m – optimal, mehr geht nicht auf Helgoland! Beim Blick auf seine Strömungskarten raunte der Wettfahrtleiter aber doch leise: Strom gegen Wind, das gibt viele Frühstarts und ein paar Kids werden wohl seekrank werden.

Pünktlich ging es nach der Coachboot- und der Steuerleutebesprechung nach bewährtem Prinzip ins Wasser und ab ins Startgebiet. Zügig wurde der Kurs aufgebaut und Opti A ging ohne AP oder sonst was geschmeidig über die Linie ins Rennen. Weil es so gut geklappt hat, wurde Opti B gleich hinterhergeschickt. Die Sorgen des Wettfahrtleiters, abgesehen von der Seekrankheit, erschienen unberechtigt.

Mit der Strömung auf der Nordsee ist es aber tückisch, denn zu der berechneten Hochwasserzeit steigt das Wasser zwar nicht mehr, die Strömung wird aber nicht, wie mit einem Schalter umgelegt. Erst während des zweiten Starts von Opti A setzte sich die Strömung aus der anderen Richtung durch und fing an die Boote über die Linie zu schieben. In einem Revier ohne Strömung hätte man einen sehr schönen Start beobachten können – hätte, hätte…

Nach diversen Übungsversuchen hat erst die Schwarze Flagge bei Opti A für ausreichend Zurückhaltung gesorgt, um fast das ganze Feld sauber über die Linie zu bringen. Opti B war beim Start etwas weniger ambitioniert und hat weniger Versuche gebraucht. Das Muster der Startübungen hat sich dann in beiden Klassen in den weiteren Rennen wiederholt. Alles in allem war es ein perfekter Segeltag auf der Nordsee mit konstantem Wind und einer gut segelbaren Nordseewelle. Bedingungen, die es nur vor Helgoland gibt und für die die meisten der anwesenden Seglerinnen und Segler wohl hierhergekommen sind. /Jk       

Opti A

Jonas TACIER

Sophie NABOR

Jakob SETZERMANN

Karlotta LESEMANN

Elisa HOLSCHER

Opti B

Felix VAN KEMPEN

Dea SHAQIRI

Julie TSCHENTSCHER

Jonas Alexander HAWRANKE

Jan OSTERMANN

Sommerfreizeit Borgwedel

Vom 10.-19.07. ging es für die Jugend mit Optis, ILCAS und Piraten wieder zur Sommerfreizeit nach Borgwedel. 42 Seglerinne und Segler zwischen 7 und 17 haben bei traumhaftem Wetter 10 Tage die Schlei gerockt. Vielen Dank an die Trainer und Betreuer. /JK

Lars Hidde und Crew werden Deutsche Offshoremeister

Wir gratulieren Lars Hidde und seiner Crew zum Sieg bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) Offshore! 💪

Es ist der erste Meistertitel für Lars Hidde und die Crew der „Pure“, mit dem „wir nicht unbedingt gerechnet haben“, wie er hinterher erklärt. Neben dem Skipper aus dem BSC war auch noch Vereinskollege Linus Döpp als Trimmer und Chef-Ausbilder des Teams mit an Bord.

Für die kommenden Herausforderungen wünschen wir weiterhin viel Erfolg: Zunächst stehen die Up-and-Down-Wettfahrten der Viking Challenge im Rahmen der Kieler Woche sowie die IDM Inshore auf dem Programm, bevor es zur Europameisterschaft nach Klaipėda geht.

Einen ausführlichen Bericht über die IDM findet Ihr auf der Webseite des DSVs.

39 Boote beim Mittwochssegeln und Après Sail im Hamburger Yachthafen

Melderekord beim Mittwochssegeln: 39 Boote(!) waren am letzten Mittwoch hinter Hanskalbsand bei bestem Wetter dabei. Danach ging es zum Après Sail vor die Halle der Hamburger Yachthafengemeinschaft. Auch hier eine Rekordbeteiligung mit 80 Leuten, die kühle Getränke und frisch gegrillte Bratwurst genossen haben.

Die Hamburger Yachthafengemeinschaft ist ab sofort offiziell Mitveranstalter neben der SVWS und dem BSC. Gestartet wird im fliegenden Start abhängig von der Yardstick-Zahl, das Tracking und die Auswertung erfolgt ganz einfach mit der App Regatta-Hero.

Weitere Informationen gibt es auf unserer Mittwochssegeln-Seite.

ILCA Kooperationstraining in Kiel


Fünf von unseren jungen ILCA Seglerinnen und Seglern hatten in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, an einem vom DSV organisierten verbandsübergreifenden Kooperations-Training in Kiel teilzunehmen. Hier kommen die Landeskader sowie verschiedene Segelgruppen jeweils mit den eigenen Trainern zusammen und trainieren dann gemeinsam. Durch die so entstandene Größe von etwa 80-120 Booten können Starts in großem Feld wie bei der YES, der Kieler Woche oder anderen hochkarätigen Regatten trainiert werden. Trotz der regattaartigen Bedingungen müssen die Trainer*innen hier im Rennen nicht auf Abstand bleiben, sondern können Ihre Schützlinge direkt betreuen. /JK

Trainingslager und Regatta in Plau am See

Bei durchwachsenem Wetter sind 15 Optikids in den Frühjahresferien wieder zum Trainingslager mit Regatta nach Plau am See gereist.

Was dieses Trainingslager so besonders macht, ist die Kombination aus Training mit anschließender Regatta. In der Woche wird erst in Gruppen trainiert. Die Gruppen sind auf das jeweilige Leistungsniveau abgestimmt. Am Wochenende geht es dann bei dem Plauer-Opticup an den Start. Dort können die jungen Seglerinnen und Segler dann gleich zeigen, was sie gelernt haben und mit der neuen Erfahrung im Gepäck ihre erste Regatta wagen. Für diejenigen, die nicht an der Regatta teilnehmen möchten, gibt es weiterhin ein Trainingsangebot auf dem Plauer See. 15 Kids aus dem BSC waren dabei.

Vielen Dank an die Trainer und Betreuer, die diese großartigen Erlebnisse möglich gemacht haben

BSC-Bundesligateam mit Podestplatz am Starnberger See

Beim 2. Spieltag der Segelbundesliga auf dem Starnberger See hat sich unser BSC-Team den 3. Platz ersegelt und konnte damit die erste Podestplatzierung in der 1. Segelbundesliga für den BSC feiern. In der Gesamttabelle rückt der BSC damit auf einen starken 6. Platz vor. Herzlichen Glückwunsch an Willy, Paul, Jonathan und Jenne.

Die Gesamtergebnisse finden sich hier.

Die Mittwochssegler starten in die Saison 2026

Mit einer starken Flotte von rund 20 Booten ist das Mittwochssegeln hinter Hanskalbsand in die neue Saison bei traumhaftem Wetter gestartet. Das alle zwei Wochen stattfindende Mittwochssegeln bietet ideale Trainingsmöglichkeiten für die Elbregatten der „Elbe Super Sailing Tour“ auf unserem anspruchsvollen Revier mit Tide- und Strömung. Weitere Infos gibt auf unserer Mittwochssegeln-Seite sowie hier.

Optiauftakt Oortkaten am 18. und 19.4.2026

Oortkarten zählt als Auftaktregatta in Hamburg. Der See des Segelvereins SC 4 ist für sehr wenig Wind bekannt. Das bewahrheitete sich auch am ersten Regattatag, wir sind um 9:30 vor Ort gewesen und hatten dann erstmal Startverschiebung. Viereinhalb Stunden lang. Kein Lüftchen regte sich. Statt zu segeln haben wir erstmal angefangen Volleyball zu spielen, unterdessen kam auch der legendäre Eismann, bei dem sich alle erstmal vom faul rumhängen stärken mussten und sich ein schmackhaftes Eis genehmigt haben. Um 14 Uhr ging es dann endlich raus. Wieder Startverschiebung. Na so eine Überraschung. Tja was will man machen ohne Wind. Dann ging es endlich los und die Motivation war natürlich bei allen sofort wieder da. Nicht. Wir haben dann noch insgesamt 2 „rasante“ Wettfahrten gemacht, die ohne Wind natürlich auch prima funktioniert haben. Der Tag war auch ohne Wind echt cool, denn wir hatten jede Menge Spaß an Land, also war es doch gar nicht so schlimm.

Am Sonntag ging es dann mit dem Wind, wir hatten mäßig viel. Wir konnten direkt nach der Vorbesprechung rausfahren, ohne weitere Verzögerungen. Für diesen Tag hatte der gute Heiner ein besonderes Ereignis geplant, welches jährlich stattfindet, aber trotzdem immer wieder cool ist. Auf dem Wasser lief alles wie am Schnürchen, ohne weitere Zwischenfälle. An jenem Tag haben wir es geschafft noch drei weitere Wettfahrten zu segeln. Auf dem Land gab es dann, wie jedes Jahr, lecker Grillen. Die Siegerehrung begann dann ca. eine halbe Stunde nach dem wir das Land erreicht haben, man konnte sich also in einer halben Stunde ganz entspannt umziehen. Aus dem BSC landete leider keiner auf dem Treppchen, es war trotzdem für alle eine großartige Regatta. Zum krönenden Abschluss gab es nach der Siegerehrung ein Mountainbike zu gewinnen, welches dieses Jahr zu tiefem Bedauern kein Mitglied des BSC mit nach Hause brachte. Für mich ist war es bis jetzt eine der besten Regatten des Jahres, obwohl wir nicht besonders viel Wind hatten.

Clemens Neuhauss

Foto: Optigruppe-Jaden