Viele Meter Schweißnaht

Die vierte Woch des Refit geht zu Ende. Der Ponton hat sich drastisch verändert, in den ersten Wochen ging es sehr schnell von einem hellen Raum zu einer dunklen Höhle mit kleinen Fenstern und dann zu großen Löchern in der Höhle durch die viel Licht rein kommt.

Was in dieser Woche passiert ist lässt sich auf den ersten Blick nicht so schnell sehen, aber es wurde viel gearbeitet, die Anwohner konnten es hören. Die Fensterlöcher haben Rahmen bekommen, diese wurden erst punktuell geheftet und dann durchgehend geschweißt, das sind bei den kleineren Fenstern ca. 6m Schweißnaht nur von außen.        

Auf Sonnendeck wurden die Ecken mit dicken Stahlplatten und Winkeln auf der Unterseite versteift.  Auf diesen Verstärkungen werden später die Masten für das Sonnensegel aufgestellt. Auch hier gabe es viele Teile zusammenzu setzen und viele Meter zu schweißen.

Heizschlangen im Estrich – eine Frage der Dicke

Trotz schlechten Wetters geht der Stahlbau gut voran. Heute werden die durchgehenden Nähte auf der Außenseite der Fenster geschweißt, morgen wird der Job fertig. Bei den großen Fenstern fehlt noch das schräge Ablaufblech am Boden. Freitag ist für den Korrosionsschutz vorgesehen. Für Montag ist ein Kran bestellt, der die Fenster und die Wärmepumpe an Bord heben soll, das geht nur wenn das Wetter mitspielt.

Irgendwas an unserer Baustelle wäre natürlich nicht normal, wenn es keine Probleme geben würde. Durch verschiedene Kontrollmessungen haben wir ermittelt, dass abweichend von den Konstruktionsplänen des Pontons, der Asphaltestrich im Hauptdeck nur zwischen 22 und 30 mm dick ist. Für die Heizschlangen der Fußbodenheizung benötigen wir allerdings min. 35 mm. Wir müssen jetzt also ca. 10-15 mm aufspachteln. Das sind nicht nur mehr Kosten von mehreren tausend Euro, sondern auch etwa 3 Tonnen Gewicht, die in den Ponton eingebracht werden. Ob unsere Zeitpuffer ausreichen, um die Verzögerung zu kompensieren, müssen wir sehen.

Heavy Metal am Elbstrand

Die ganze Woche konnte man das Dröhnen der Flex und den Wiederhall von schweren Hammerschlägen auf Stahl über dem Elbstrand hören. Die meisten Fensteröffnungen sind ausgeschnitten und neue Rahmen zum Teil schon eingeschweißt worden. Die Nachmittagssonne kann hell in den Ponton scheinen.

Neben den Stahlbauarbeiten gab es diverse Baubesprechungen, um auch mit den anderen Gewerken die weiteren Arbeiten abzustimmen. Die Werft wird noch gut eine Woche zu tun haben. Außer den Fenstern muss noch die Wand zur Küche entfernt werden und im Unterdeck fehlen noch Türeinschnitte für die Umkleidekabinen sowie ein Durchbruch, der Platz für die neue Bieranlage schaffen wird. Dazu kommen dann noch diverse Durchführungen für die Bierleitung, Abwasser und die Fettentsorgung.   

Ein toller Ausblick entsteht

Nach zwei Wochen intensiver Arbeit sind die Vorbereitungen für die Stahlbauer bis auf wenige Punkte abgeschlossen. Entsprechend unserem Zeitplan hat die Werft heute Morgen begonnen, die Fensteröffnungen in den Aufbau zu schneiden. Den ganzen Tag sind die Funken geflogen und am Nachmittag flutete das Licht durch die erste große Öffnung für das rechte Panoramafenster.

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Kälte sorgt für Kondenswasser

Der Kälteeinbruch Mitte der Woche hat mit viel Schwitzwasser unter den Deckenblechen im Vorstandszimmer und im Saal dem Maler das Leben schwer gemacht. Durch Einsatz von Heizlüftern und Lüften konnte die Luftfeuchtigkeit unter Kontrolle gebracht werden, so dass die Konservierungsarbeiten weitestgehend abgeschlossen werden konnten.   

Die Stahlwand zwischen Küche und Saal ist freigelegt. Auch im Unterdeck ist die Holzdecke entfernt worden, dort wird später eine weiter Lage Dämmung eingebracht. Die ist erforderlich damit die Fußbodenheizung im Saal nicht zu viel Wärme nach unten verliert.

Im Unterdeck ist auch an der Oberkante der Wände und der Decke nach Ost und Süd ein Streifen Isolierung sorgfältig entfernt worden. Dies soll verhindern, dass sich Dämmung durch Hitzeentwicklung beim Einschneiden der Fensteröffnungen entzündet.

Es wird laut auf der Baustelle

Am Montag der 2. Refit-Woche waren morgens gleich die Maler mit drei Mann auf der Baustelle und haben angefangen, die rostigen Schweißnähte zu bearbeiten. Die Schleifer machen einen Höllenlärm in dem leeren Stahlkasten.  

Später kam der der Küchenbauer, um Teile der Küche zu demontieren. Der Trockenbauer hat noch die Tresenecke im Saal und die Deckenverkleidung im Schankraum abgebaut.

In dieser Woche muss noch die Stahlwand zwischen Küche und Saal freigelegt werden. Die Wand wird in der nächsten Woche von den Schiffbauern der Werft herausgeschnitten, damit die Küche vergrößert werden kann.        

Die Maler schleiften die Decke

Die Entkernung läuft

Auf dem Vorland türmen sich die Säcke mit der alten Dämmung, die Entkernung ist in vollem Gange. Aus den einst gemütlichen Clubräumen ist eine kalte, dunkle Stahlhöhle geworden. Nur im Vorstandszimmer sind noch Reste der Wand- und Deckenverkleidung sowie der Isolierung zu sehen, aber auch die werden bald entfernt sein.

Der freie Blick auf den Stahl hat einiges an Korrosion, insbesondere im Bereich der Schweißnähte, sichtbar werden lassen. Das Gute ist, dass kein Stahl ersetzt werden muss. Diese rostigen Stellen müssen natürlich geschliffen und neu konserviert werden. Da gehen einige Arbeitsstunden rein, die man hinterher nicht sieht, trotzdem ist es eine Arbeit, die große Sorgfalt erfordert, um nicht in ein paar Jahren Probleme zu bekommen.    

Der erst Tag des großen BSC Ponton Refit

Neben den Trockenbauern für den Abbruch waren heute morgen auch der Elektriker und der Heizungsbauer pünktlich um 07:30 Uhr auf der Baustelle. Damit keiner beim Abbrechen einen Stromschlag bekommt, hat zu Beginn einer jeden Baustelle der Elektriker eine der wichtigsten Aufgaben: er muss die Baustelle zunächst stromlos machen und anschließend einen Baustromverteiler installieren. Ähnlich ist die Aufgabe des Heizungsbauers, er muss die Heizungsanlage entwässern, so dass es keine Überflutungen gibt und die Anlage auf einen frostfreien Notbetrieb vorbereiten.

Während ein kleines Team des Trockenbauers Tresen, Vitrine und Treppen abdeckten, hat ein zweites, reichlich mannstarkes Team angefangen, die Decken und Wandverkleidung sowie die Isolierung zu entfernen.

Um 14:00 Uhr gab es eine Baubesprechung mit den Stahlbauern von der Werft, dem Architekten und dem schiffbaulichen Berater. Die hintere Ecke und die Wand auf der Ostseite, dort wo die großen Fenster eingeschnitten werden sollen, waren für diesen Termin vom Trockenbauer bereit soweit freigelegt worden, dass der Blick auf die Stahlaußenhaut und Spanten frei war. Die Einzelheiten der Konstruktion konnten so gut mit den geplanten Arbeiten abgestimmt werden. Der Stahlbauer hat bestätigt, die Arbeiten innerhalb der vorgesehenen Zeit durchführen zu können. Großflächige Korrosionsschäden wurden in den freigelegten Bereichen nicht entdeckt. Bis Mittwoch wird in allen Bereichen die Verkleidung und Dämmung entfernt sein, dann wird nochmal gründlich geschaut, ob es noch Überraschungen gibt. Es bleibt also spannend.

Der Ponton ist leer, die Handwerker können kommen

Am Mittwoch und Donnerstag der vergangenen Woche haben wir alles Mobiliar, alle Akten und sonstigen Dinge aus dem Ponton mit einem Möbelwagen in die Interims-Geschäftsstelle in der Godeffroystr. 31 und in das gemietete Lager am Bahnhofsplatz gebracht.

Vielen Dank an die jungen Leuten aus den Ilca, Europe, Piraten und Juniorenliga-Teams, die alles geschleppt und verteilt haben.

Der Ponton ist nun weitestgehend leer und am Montag können die Handwerker kommen.

Das Projekt Team hat am Freitagvormittag nochmal mit den Architekten die letzten Änderungen, den Zeitplan und das Budget besprochen und die Basis für eine qualifiziert Baubegleitung und Kostenkontrolle festgezurrt.

Frohes neues Jahr

Wir wünschen allen Mitgliedern ein gutes neues Jahr mit vielen tollen Segelerlebnissen.

Das Jahr 2022 war ein turbulentes Jahr mit vielen dramatischen Ereignissen und Herausforderungen.

Gemeinsam haben wir das alles gepackt! Ob Sturmflut, Flüchtlingshilfe, Regatten oder die Jugendausbildung, immer waren viele Hände da, haben mit angepackt und so das Jahr 2022 zu einem doch gar nicht so schlechten gemacht haben, wie man vielleicht meinen könnte. Vielen Dank dafür!

Hier nun unser Jahresrückblick in Bildern.

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