Ein besonderer Abschluss – Siegerehrung beim Störtebeker Opti-Cup

Mit dem letzten Regattatag ging der Störtebeker Opti-Cup zu Ende – und damit ein ganz besonderes Erlebnis für alle jungen Seglerinnen und Segler. Bei der Siegerehrung am Musikpavillon direkt an der Promenade wurde noch einmal deutlich, was diesen Wettbewerb so einzigartig macht.

Als Erster gratulierte Bürgermeister Thorsten Pollmann allen Teilnehmenden. Auch Wettfahrtleiter Rolf Kantelhardt sowie die Organisatoren Henning Tebbe und Jan Tellkamp richteten persönliche Worte an die Kinder. Sie alle zollten den jungen Seglerinnen und Seglern großen Respekt – denn Segeln auf der Nordsee ist eine echte Herausforderung. Wind, Wellen und Strömungen verlangen Mut, Können und Durchhaltevermögen.

Und genau deshalb gilt beim Störtebeker Opti-Cup: Hier ist jede und jeder ein Gewinner. Alle Teilnehmenden wurden unter großem Applaus auf die Bühne gerufen und mit einer Medaille ausgezeichnet. Denn allein die Teilnahme und das Segeln in diesem anspruchsvollen Revier sind eine besondere Leistung, auf die alle stolz sein können.

Eine besondere Form der Anerkennung wartete anschließend auf alle Kinder: Jede Seglerin und jeder Segler zog ein Los und erhielt eine Überraschungstüte. Welcher Inhalt darin steckte, entschied allein das Glück – unabhängig von der Platzierung. So wurde auf schöne Weise noch einmal deutlich: Beim Störtebeker Opti-Cup zählt vor allem das Dabeisein.

Respekt vor der schwarzen Flagge

Die Bedingungen waren vergleichbar mit dem Vortag, Wind aus der gleichen Richtung, vielleicht etwas schwächer. Die Strömung hat erst etwas später gewechselt, die damit einhergehenden Herausforderungen sind geblieben. Um nicht zu viele Startversuche zu brauchen, ist der Wettfahrtleiter nach dem ersten Versuch mit Papa ohne Umweg über Uniform auf Black gegangen. Die Segelnden haben mehr Respekt vor Black, sagt der Wettfahrtleiter, obwohl die Konsequenzen eigentlich gleich sind, in beiden Fällen ist man raus, wenn das Rennen nach dem Start durchläuft. Erst bei einem erneuten Gesamtrückruf kommt der Unterschied zum Tragen: Bei Uniform darf man wieder mitmachen, bei Black nicht. In beiden Gruppen konnten drei Rennen gesegelt werden, so dass die Gesamtzahl auf sieben kommt: Ein sauberes Ergebnis, berücksichtig man, dass am Ersten Tag nicht gesegelt werden konnte. /JK

Startübungen auf der Nordsee

Der Wetterbricht für den zweiten Segeltag beim Störtebeker Opti-Cup vor Helgoland versprach 13 kn aus Süd, später abnehmend, Wellenhöhe 0,7 m – optimal, mehr geht nicht auf Helgoland! Beim Blick auf seine Strömungskarten raunte der Wettfahrtleiter aber doch leise: Strom gegen Wind, das gibt viele Frühstarts und ein paar Kids werden wohl seekrank werden.

Pünktlich ging es nach der Coachboot- und der Steuerleutebesprechung nach bewährtem Prinzip ins Wasser und ab ins Startgebiet. Zügig wurde der Kurs aufgebaut und Opti A ging ohne AP oder sonst was geschmeidig über die Linie ins Rennen. Weil es so gut geklappt hat, wurde Opti B gleich hinterhergeschickt. Die Sorgen des Wettfahrtleiters, abgesehen von der Seekrankheit, erschienen unberechtigt.

Mit der Strömung auf der Nordsee ist es aber tückisch, denn zu der berechneten Hochwasserzeit steigt das Wasser zwar nicht mehr, die Strömung wird aber nicht, wie mit einem Schalter umgelegt. Erst während des zweiten Starts von Opti A setzte sich die Strömung aus der anderen Richtung durch und fing an die Boote über die Linie zu schieben. In einem Revier ohne Strömung hätte man einen sehr schönen Start beobachten können – hätte, hätte…

Nach diversen Übungsversuchen hat erst die Schwarze Flagge bei Opti A für ausreichend Zurückhaltung gesorgt, um fast das ganze Feld sauber über die Linie zu bringen. Opti B war beim Start etwas weniger ambitioniert und hat weniger Versuche gebraucht. Das Muster der Startübungen hat sich dann in beiden Klassen in den weiteren Rennen wiederholt. Alles in allem war es ein perfekter Segeltag auf der Nordsee mit konstantem Wind und einer gut segelbaren Nordseewelle. Bedingungen, die es nur vor Helgoland gibt und für die die meisten der anwesenden Seglerinnen und Segler wohl hierhergekommen sind. /Jk       

Opti A

Jonas TACIER

Sophie NABOR

Jakob SETZERMANN

Karlotta LESEMANN

Elisa HOLSCHER

Opti B

Felix VAN KEMPEN

Dea SHAQIRI

Julie TSCHENTSCHER

Jonas Alexander HAWRANKE

Jan OSTERMANN

Sommerfreizeit Borgwedel

Vom 10.-19.07. ging es für die Jugend mit Optis, ILCAS und Piraten wieder zur Sommerfreizeit nach Borgwedel. 42 Seglerinne und Segler zwischen 7 und 17 haben bei traumhaftem Wetter 10 Tage die Schlei gerockt. Vielen Dank an die Trainer und Betreuer. /JK

Lars Hidde und Crew werden Deutsche Offshoremeister

Wir gratulieren Lars Hidde und seiner Crew zum Sieg bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) Offshore! 💪

Es ist der erste Meistertitel für Lars Hidde und die Crew der „Pure“, mit dem „wir nicht unbedingt gerechnet haben“, wie er hinterher erklärt. Neben dem Skipper aus dem BSC war auch noch Vereinskollege Linus Döpp als Trimmer und Chef-Ausbilder des Teams mit an Bord.

Für die kommenden Herausforderungen wünschen wir weiterhin viel Erfolg: Zunächst stehen die Up-and-Down-Wettfahrten der Viking Challenge im Rahmen der Kieler Woche sowie die IDM Inshore auf dem Programm, bevor es zur Europameisterschaft nach Klaipėda geht.

Einen ausführlichen Bericht über die IDM findet Ihr auf der Webseite des DSVs.

ILCA Kooperationstraining in Kiel


Fünf von unseren jungen ILCA Seglerinnen und Seglern hatten in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, an einem vom DSV organisierten verbandsübergreifenden Kooperations-Training in Kiel teilzunehmen. Hier kommen die Landeskader sowie verschiedene Segelgruppen jeweils mit den eigenen Trainern zusammen und trainieren dann gemeinsam. Durch die so entstandene Größe von etwa 80-120 Booten können Starts in großem Feld wie bei der YES, der Kieler Woche oder anderen hochkarätigen Regatten trainiert werden. Trotz der regattaartigen Bedingungen müssen die Trainer*innen hier im Rennen nicht auf Abstand bleiben, sondern können Ihre Schützlinge direkt betreuen. /JK

Trainingslager und Regatta in Plau am See

Bei durchwachsenem Wetter sind 15 Optikids in den Frühjahresferien wieder zum Trainingslager mit Regatta nach Plau am See gereist.

Was dieses Trainingslager so besonders macht, ist die Kombination aus Training mit anschließender Regatta. In der Woche wird erst in Gruppen trainiert. Die Gruppen sind auf das jeweilige Leistungsniveau abgestimmt. Am Wochenende geht es dann bei dem Plauer-Opticup an den Start. Dort können die jungen Seglerinnen und Segler dann gleich zeigen, was sie gelernt haben und mit der neuen Erfahrung im Gepäck ihre erste Regatta wagen. Für diejenigen, die nicht an der Regatta teilnehmen möchten, gibt es weiterhin ein Trainingsangebot auf dem Plauer See. 15 Kids aus dem BSC waren dabei.

Vielen Dank an die Trainer und Betreuer, die diese großartigen Erlebnisse möglich gemacht haben

Optiauftakt Oortkaten am 18. und 19.4.2026

Oortkarten zählt als Auftaktregatta in Hamburg. Der See des Segelvereins SC 4 ist für sehr wenig Wind bekannt. Das bewahrheitete sich auch am ersten Regattatag, wir sind um 9:30 vor Ort gewesen und hatten dann erstmal Startverschiebung. Viereinhalb Stunden lang. Kein Lüftchen regte sich. Statt zu segeln haben wir erstmal angefangen Volleyball zu spielen, unterdessen kam auch der legendäre Eismann, bei dem sich alle erstmal vom faul rumhängen stärken mussten und sich ein schmackhaftes Eis genehmigt haben. Um 14 Uhr ging es dann endlich raus. Wieder Startverschiebung. Na so eine Überraschung. Tja was will man machen ohne Wind. Dann ging es endlich los und die Motivation war natürlich bei allen sofort wieder da. Nicht. Wir haben dann noch insgesamt 2 „rasante“ Wettfahrten gemacht, die ohne Wind natürlich auch prima funktioniert haben. Der Tag war auch ohne Wind echt cool, denn wir hatten jede Menge Spaß an Land, also war es doch gar nicht so schlimm.

Am Sonntag ging es dann mit dem Wind, wir hatten mäßig viel. Wir konnten direkt nach der Vorbesprechung rausfahren, ohne weitere Verzögerungen. Für diesen Tag hatte der gute Heiner ein besonderes Ereignis geplant, welches jährlich stattfindet, aber trotzdem immer wieder cool ist. Auf dem Wasser lief alles wie am Schnürchen, ohne weitere Zwischenfälle. An jenem Tag haben wir es geschafft noch drei weitere Wettfahrten zu segeln. Auf dem Land gab es dann, wie jedes Jahr, lecker Grillen. Die Siegerehrung begann dann ca. eine halbe Stunde nach dem wir das Land erreicht haben, man konnte sich also in einer halben Stunde ganz entspannt umziehen. Aus dem BSC landete leider keiner auf dem Treppchen, es war trotzdem für alle eine großartige Regatta. Zum krönenden Abschluss gab es nach der Siegerehrung ein Mountainbike zu gewinnen, welches dieses Jahr zu tiefem Bedauern kein Mitglied des BSC mit nach Hause brachte. Für mich ist war es bis jetzt eine der besten Regatten des Jahres, obwohl wir nicht besonders viel Wind hatten.

Clemens Neuhauss

Foto: Optigruppe-Jaden

Der Drachen segelt auf der Alster

Nachdem unser Drachen am Donnerstag im NRV gekrant worden ist, hat das Team gleich die Gelegenheit genutzt an der Frühjahresverbandsregatta de NRV teil zu nehmen. Obwohl die Teilnahme eher als Training gedacht war, konnten die Regatta am Sonntag nach 8 Rennen auf dem 19 Platz abgeschlossen werden. Jetzt liegt das Boot auf seinem Liegeplatz am Seehaus und wartet auf weiter Einsätze. /JK

Winterarbeit im Bootshaus

Gleich nach Ostern ist der Kutter mit vereinten Kräften ins Bootshaus gebracht worden. Zusätzlich zum normalen Schleifen und Lackieren wird auf der Steuerbord Seite das Teakdeck erneuert. Anfang Mai solle es dann endlich ins Wasser gehen. /JK

Jugend Kocht

Am 16. Januar haben wir auf dem BSC-Ponton erneut unser jährliches „Jugend kocht“-Event durchgeführt. Unsere älteren Jugendlichen haben mit viel Engagement und Kreativität ein beeindruckendes 4-Gänge-Menü gezaubert. Von einer leckeren Suppe über frischen Salat bis hin zu Beef Wellington und einem schokoladigen Brownie mit Mascarpone-Creme– alles wurde mit viel Liebe zubereitet. Das gesamte eingenommene Geld fließt in die Jugendkasse und wird für einen tollen Ausflug mit den Jugendlichen verwendet. Neben herzlichem Danke an alle, die mitgewirkt haben geht ein besonderer Dank an Pavel, der uns nicht nur seine Küche zur Verfügung gestellt hat, sondern auch jungen Köchinnen und Köche angeleitet hat.

mehr… „Jugend Kocht“

Neujahresempfang

Aufgrund heftigen Schneefalls und einer behördlichen Unwetterwarnung musste unser traditioneller Neujahresempfang vom 11. auf den 18. Januar verschoben werden.

Trotz der kurzfristigen Terminänderung konnten erfreulich viele BSC-Mitglieder sowie Freunde und Bekannte des Clubs von unserem ersten Vorsitzenden Jakob Winkelman begrüßt werden. In einer kompakten Rede hat Jakob die vielen, breitgefächerten Aktivitäten des vergangenen Jahres skizziert. Dabei hat er nicht nur seglerische Aktivitäten und Erfolge hervorgehoben, sondern auch die durch das Wachstum des Clubs notwendigen organisatorischen Veränderungen. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Bewahrung des Charakters des Clubs und seiner Tradition dar. Symbolisch wird dies insbesondere bei der anstehenden Renovierung unseres Bootshauses sichtbar. /JK

Schlittschuhlaufen in Planten un Blomen

Als Auftakt nach der Weihnachtspause waren unsere Optikids, alle Gruppen zusammen in Blanten und Blom zum Schlittschuhlaufen. Mit der Bahn ging es bequem dorthin, und vor Ort hatten die Kinder jede Menge Spaß auf dem Eis. Für etwa zwei bis drei Stunden konnten sich alle austoben und die winterliche Atmosphäre genießen. Es war ein rundum gelungener Ausflug. Vielen Dank an das Trainer/innen Team, das den Ausflug begleitet hat.
 

Rüschen!!!

Nicht alle Jahre wieder, sondern alle Jubeljahre haben wir genug Schnee, um in Hamburg ernsthaft Wintersport zu betreiben und in Blankenese heißt das:  Rüschen!

In diesem Jahr war eines diese Jubeljahre und Annabelle aus unserem Piratenteam, hat das zum Anlass genommen dieses schöne, fast schon historische, Video zu machen und ein Interview mit Rüsch-Urgestein Harald Harmstorf zu führen.

Letzte Helden 2025

Mit den „Letzten Helden 25“ ist für den BSC das Regattajahr 2025 zu Ende gegangen, wie es sich für letzte Helden gehört: mit Starkwind, Regen und Temperaturen um 5 Grad, also mit einem Wetter, bei dem man nicht freiwillig aus dem Haus geht. 73 (von 89 gemeldeten) Mannschaften ließen sich nicht einschüchtern und starteten trotzdem und nahmen Kälte, Nässe, Grundberührungen, Kenterungen und Mastbrüche in Kauf. Echte Heldinnen und Helden.

Obwohl es etwas schwierig war, bei 80cm weniger Wasser auf dem MüLo eine vernünftige Bahn auszulegen, konnten wir vier Wettfahrten segeln.

Siege in der Gesamtwertung würde Fabian Lemmel vom SV03 im Finn (GER501) gefolgt von Axel Schröder vom BSC ebenfalls im Finn (GER194). Den dritten Platz belegten Erick Genthe und troben Zucker vom MSC im FD (GER33). Herzlichen Glückwunsch!

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die auf dem Wasser und an Land dieses etwas ausgefallene Vergnügen für die Seglerinnen und Segel ermöglicht haben. /JK-GD

Alle Ergebnisse unter Manage2sail.com

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