Oortkarten zählt als Auftaktregatta in Hamburg. Der See des Segelvereins SC 4 ist für sehr wenig Wind bekannt. Das bewahrheitete sich auch am ersten Regattatag, wir sind um 9:30 vor Ort gewesen und hatten dann erstmal Startverschiebung. Viereinhalb Stunden lang. Kein Lüftchen regte sich. Statt zu segeln haben wir erstmal angefangen Volleyball zu spielen, unterdessen kam auch der legendäre Eismann, bei dem sich alle erstmal vom faul rumhängen stärken mussten und sich ein schmackhaftes Eis genehmigt haben. Um 14 Uhr ging es dann endlich raus. Wieder Startverschiebung. Na so eine Überraschung. Tja was will man machen ohne Wind. Dann ging es endlich los und die Motivation war natürlich bei allen sofort wieder da. Nicht. Wir haben dann noch insgesamt 2 „rasante“ Wettfahrten gemacht, die ohne Wind natürlich auch prima funktioniert haben. Der Tag war auch ohne Wind echt cool, denn wir hatten jede Menge Spaß an Land, also war es doch gar nicht so schlimm.
Am Sonntag ging es dann mit dem Wind, wir hatten mäßig viel. Wir konnten direkt nach der Vorbesprechung rausfahren, ohne weitere Verzögerungen. Für diesen Tag hatte der gute Heiner ein besonderes Ereignis geplant, welches jährlich stattfindet, aber trotzdem immer wieder cool ist. Auf dem Wasser lief alles wie am Schnürchen, ohne weitere Zwischenfälle. An jenem Tag haben wir es geschafft noch drei weitere Wettfahrten zu segeln. Auf dem Land gab es dann, wie jedes Jahr, lecker Grillen. Die Siegerehrung begann dann ca. eine halbe Stunde nach dem wir das Land erreicht haben, man konnte sich also in einer halben Stunde ganz entspannt umziehen. Aus dem BSC landete leider keiner auf dem Treppchen, es war trotzdem für alle eine großartige Regatta. Zum krönenden Abschluss gab es nach der Siegerehrung ein Mountainbike zu gewinnen, welches dieses Jahr zu tiefem Bedauern kein Mitglied des BSC mit nach Hause brachte. Für mich ist war es bis jetzt eine der besten Regatten des Jahres, obwohl wir nicht besonders viel Wind hatten.
Clemens Neuhauss
Foto: Optigruppe-Jaden
